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Sitz der Inquisition: Weissenburg

 
Die Klosterfeste in Weissenburg ist seit gut 300 Jahren die Heimat des wahren und gewahrten Glaubens und hinter ihre drei Mauerringe und 6 Tore zu gelangen gibt es nur zwei Wege, so heißt es: als (von der Inquisition geprüfter) wahrer Gläubiger oder als (vor die Inquisition geladener) Ketzer in Ketten.

 

 

Hochfrater Cumularius von Weissenburg wurde im Jahr 611 n. SR. nach dem gewaltsamen Tod seiner Vorgängerin Hochfratis Intarsia zum neuen Oberhaupt der Kirche in Weissenburg gewählt und steht somit in geistlichen Dingen gleichberechtigt neben dem Großinquisitor Krimbart.

Sein erneuter Aufstieg ist überraschend, da er auf dem Lichterfest im Jahre 610 n.SR. seine Befugnisse überschritt und deswegen in ein entlegenes Kloster in die nördlichen Berge Thalothiens versetzt wurde. Doch es war abzusehen, dass Cumularius bald wieder ein höheres Amt in der Kirche bekleiden würde,  zeigt sich der Frater doch besonders eifrig, wenn es darum geht, verlorene Seelen wieder auf den rechten Pfad der Faucherkirche zurückzugeleiten. Tot oder lebendig.

 

 

 

Fratis Auroris gehört der offiziellen stauchischen Zweifaucherkirche an und steht im Rufe, eine gute Beziehung zum Hause Rathelsbeck zu unterhalten. Ihre politische wie religiöse Haltung wird als "gemäßigt" aufgefasst.

Sie stand ebenfalls hoch im Kurs um die Nachfolge von Hochfratis Intarsia, musste sich aber letzten Endes gegen Cumularius "geschlagen" geben.

 

 

 



 

 

 

Einer der vier Inquisitorischen Investigatoren Krimbarts ist Bartwin Grimicc vom grünen See, jüngster Sohn des Barons Filofil von Litis, selbst Freiherr eines Lehnssitzes in Thalothien in der Baronie seines Vaters, Ritter der silbernen Sonne von Thalothien, Träger des purpurnen Herzens, Bewahrer des rechten Weges und alles in allem ein stolzer Mann, der mit Überzeugung und Unbeirrbarkeit seine Positionen und Ansichten vertritt.

Was ihn hart und streng erscheinen lässt, ist jedoch geboren aus Vernunft und Klarheit. Und jene Werte, aus Reginsfars Tugend geboren, vertritt und verfechtet er in allem seinem Tun, wie zuletzt auf der Rathelsbecker Herbstturney im Jahre 608 n.SR. Bei der Verhaftung und dem Tod der ehemaligen Freifrau Salina zu Rathelsbeck muss er nicht unbeteiligt gewesen sein. Doch hier deckt Weissenburg den Mantel der Verschwiegenheit über den treuen inquisitorischen Dienstmann.




Torvin Wegbrecht zu Kanvoleis, ein weiterer Inquisitorischer Investigator hat erfolgreich die Ermittlungen im Todesfall von Hochfratis Intarsia im Jahr 611 n. SR. in Gerinroth geführt.

Er ist einer der liberalsten Vertreter der Inqusitorischen Investigation erzählt man sich. Er zeigt sich Herzog Krimbart verpflichtet und urteilt zwar logisch, aber mit Blick auf die Ansinnen des Großinquisitors. Man bringt ihm Respekt entgegen und weiß, dass er jedes Wort auf die Waage des Rechts legt.

 

 

 

 

 


 

Obilot zu Waleis,  stammt aus Waleis und ist stolz darauf, zu einer der ältesten Familien Stauchens zu gehören. Ihre Profession als Schreiberin wählte sie selbst nach einer Klosterschulausbildung. Sie ist ein Kind alter Schule, Stand und Rang zählen - egal wo.

Als 2. Schreiberin der Inquisitorischen Investigation war sie mit Torvin zu Kanvoleis ebenfalls an den Ermittlungen in Gerinroth beteiligt und hat mit spitzem Stift und durchdringendem Blick die Aussagen der Anwesenden wahrheitsgemäß festgehalten. Das angefertigte Dokument wurde inzwischen mehrfach kopiert und dient als Musterbeispiel zur Dokumentation invetigatorischer Arbeit.

 


 

 


Arwyn von Wipfelsturm war ein Inquisitionsritter und seinem  Lehnsherren Krimbart Vierwind treu ergeben. Mit Fratis Intarsia zu Weißenburg als seiner Vorgesetzten hatte er sicher kein leichtes Brotverdienen, aber seit er im Jahreswechsel 607/608 n.SR. glor- und ruhmreich die heikle und gefährliche Situation in der Auseinandersetzung mit den Orken im Westpass in heldenhaftem Einsatz zugunsten Stauchens entschied, konnte er sich offiziell auch der Gunst der Königin gewiss sein.

Im Juni 611 n.SR soll er im Pilgerort Gerinroth seinen inquisitorischen Wappenrock niedergelegt haben.

 

 

 

 

 



 

Timorius zu Itter ist der Cousin der Gräfin von Rathelsbeck und  war in ihrer Abwesenheit auch fähiger Verwalter ihres Lehens.

Zuverlässig in seinem Tun ist er  ein kritischer Betrachter der neuesten Entwicklungen in Stauchen: sechs statt zwei Faucher, innenpolitische Divergenzen...

Das alles behagt ihm nicht, und da er ein Mann der Tat ist, wird er sich dessen sicher auf die ein oder andere Art auch anzunehmen wissen. Im Jahr 610 n.SR. hat er sich freiwillig zum Dienst in der Inquisition gemeldet.

 

 


 

 



Hochfratis Intarsia von Weissenburg hatte den Ruf, besonders eindringlich in allen Dingen zu sein und ihre Gerechtigkeit walten zu lassen, wenn sie den Glauben gefährdet sah. In ihrer Position stand sie rechtlich neben dem Großinquisitor und urteilte damit über die geistige Wahrheit, die die Faucher ihr offenbart haben.

Sie verstarb bei einem Attentat im Juni 611 n.SR. in der Grafschaft Rathelsbeck im Pilgerort Gerinroth. Als Täter wurde ein gewisser Periskar aus Waleis dingfest gemacht und zur Verurteilung nach Weissenburg verbracht.

 

 

Die CIA (Criminologisch Investigative Akademie) wird kompetent vertreten durch Inspektor Alibius. Seine Ermittlungen basieren auf dem neusten Stand der Wissenschaften. Verbrechensbekämpfung, Intrigenaufspürung – seine Vorgehensweise ruft bewunderndes Erstaunen bei der hohen wie niederen Bevölkerung hervor.
Alibius soll sogar schon sein Können in einem öffentlichen Colloquium vorgestellt haben. Dies läßt vermuten, dass die CIA weitere Anwärter für das angesehene Inspektorenamt sucht.

 

 

 

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