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Erzlehen Thalothien (über den Westpass zu erreichen)

 

Herzog:                     Krimbart Vierwind von Thalobîn
Grafschaften:             Weissenburg, Lichtenfels, Grünfels-Stiefelstolz
Baronien:                   Litis, Frohsinn, Filofil, Thalgrund, Kanvoleis
Freiherrenschaften:     Firsbach, Furtweg

 

Thalothien ist das Erzlehen von Herzog Krimbart Vierwind – und damit das Zentrum der Stauchischen Inquisition (»Krimbarts Klaue« genannt). Die thalothischen Herrscher sind seit der Gründung Stauchens eng mit dem Königshaus verbunden.

Das Erzlehen besitzt einen der seltenen Pässe durch das Ringgebirge, den stark umkämpften Westpass. Seit Jahren wird dieser Zugang zu Stauchen von marodierenden Orks angegriffen und nur durch die wehrhafte Verteidigung der königlichen und inquisitorischen Truppen konnte die Orkenplage bisher aufgehalten werden.

Ihre wichtige Stellung erhält diese Provinz vor allem durch die zahlreichen Erz- und einige Edelstein-Minen. Landwirtschaftlich bietet das Land hauptsächlich extensive Schafzucht; die Felder können einem Vergleich mit denen der anderen Regionen nicht recht standhalten, doch hat man sein "kulinarisches" Auskommen im Tauschhandel mit Galothien und Herothien.

Die Mentalität der Menschen ist in diesem Landesteil Stauchens eher zurückhaltend und genügsam – unter der harten, aber gerechten Hand Krimbarts gedeihen die einzelnen Landstriche Thalobins und Besonderheiten werden ausgesondert. Brave Bauern bestellen ihre Felder, Grafen, Ritter, Barone, Freiherren und -frauen verwalten mit Umsicht ihre Lehen, der Landadel gibt sich gelegentlich gediegenen Festen hin. Und Krimbarts Inquisition wahrt jenen Frieden – wer sollte da schon seine Stimme zu erheben, wenn der Herrscher nur das Beste für sein Volk und Land im Sinn hat?


Lehen in Thalothien

Herzog Krimbart ist direkter Lehnsherr der der Grafschaften Grünfels-Stiefelstolz und Kanvoleis, der Baronien von Filofil, von Litis und von Frohsinn. Durch sein Amt als Großinquisitor des reinen Glaubens ist er ebenfalls Graf von Weissenburg. Auch die Freiherrenschaft Furtweg (ohne eig. Wappen) antwortet direkt dem Herzog, ebenso die Freifrauenschaft Firsbach seines Mündels Felidia.

 

 

 

 

Thalobîn ist die von sechs Mauerringen umfasste Burgstadt und Stammsitz des Herzogs von Thalothien.

Innerhalb der streng nach Zünften und Professionen zugeordneten Mauerringe wird reger Handel mit den Waren Thalothiens sowie ausgewählter, nach inten- siver Prüfung genehmigter, ausländischer Produkte be- trieben.

Krankheiten, Schmutz oder gar Bettler sucht man in dieser Stadt vergebens.

 

Neben dem Sitz der Königin in Swanhilds Ehre ist Thalobîn Zentrum der adeligen Hochkultur Stauchens. Regelmäßig finden hochhöfische Feiern, Empfänge und kultureller Austausch statt. In der Burgstadt geht alles seinen geregelten Gang und das Leben innerhalb der Ringe schlägt in einem regelmäßigen Takt, welcher so manchen Freigeist inspiriert hat.

So wurde der schönste Tanz des Landes, der Thalobîner Walzer nach dem Puls dieser Stadt benannt.

 

Weissenburg ist eine Klosterfestung und freie Stadt, die unter der Gnade der Faucher und des Herzogs Krimbart Vierwind steht. Die lokale Oberhand hat jedoch der jeweilige Hochfrater inne, zz. Cumularius von Weissenburg.

In Weissenburg selbst herrschte stets Ordnung und Klarheit. Seit 257 n.SR. auch offiziell, denn seit diesem Jahr institutionalisierte sich mit der Inquisition die Schutzmacht der Herrscherlinie und des Faucherbundes, zunächst mit ihrem Hauptsitz in Thalobîn.

Dann – mit dem Ausbau des Festungsklosters Weissenburg zur Zeit der ersten großen „Reinigung“ in Nordgalothien von 321-348 n.SR. – trennte man herzögliche Residenz und priesterlich-ritterliche Machtstätte, so dass Weissenburg seither Herz des reinen Glaubens ist und freie Stadtrechte genießt.

 

 

Lichtenfels ist eine der ältesten Burganlagen, deren Existenz in chronikalen Aufzeichnungen der Zeit vor den Drachenkriegen belegt ist. Heute ist sie Heim, Schule und Hort der Lichtenfelser Paladine, deren Herr traditionellerweise der dortige Graf bzw. ein in direkter Linie abstammender Blutsverwandter mit ritterlich-klerikaler Ausbildung ist. Einmal im Jahr findet zu Frühjahrsbeginn dort das hohe Lichterfest zur Furwinsnacht statt.

 

 

 

Firsbach ist eine kleine Freiherrenschaft, hoch gelegen auf einem Westpass-Ausläufer. Das Lehen wurde im Oktober 611 n. SR. von Herzog Krimbart an sein Mündel Felidia zu Firsbach verliehen, welche dort auch geboren wurde. Neben einem Jagdforst besitzt das Lehen ein kleines, aber feines Weinanbaugebiet (u. a. erlesener Eiswein).

Mit 65° Steigung ist einer der Weinberge mit der Herzogsrebe im Anbau der steilste, bewirtschaftete Weinberg Stauchens. Er liegt in reiner Südlage und bringt in winzigen Mengen einen außer- gewöhnlichen Wein hervor. Das Winzersein ist hier reine Handarbeit in schwindelerregenden Höhen.

Die Freiherrenschaft ist ebenfalls direkt Herzog Krimbart unterstellt und seine schützende Hand liegt beständig über dem Lehen seines Mündels.

 
Mehr zu den
Lehensverhältnissen, den hohen Herren und Damen und ihren Verwandtschaften findet Ihr, wissenseifernder Reisender, in der Bibliothek.


 

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