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Das Herzogtum Thalobîn/Thalothien

 

Regent und Hüter des Glaubens: Krimbart Vierwind von Thalobîn, Herzog von Thalothien, Großinquisitor und Graf von Weissenburg, Erzdekretor des Reiches, ehrenwerter Träger von 'Reginsfars Klaue'.

Er führt nicht nur ein strenges Regiment über sein Land Thalothien im Nordwesten, sondern ist in seiner Funktion als Hüter des Glaubens an den Faucherbund ein rigoroser Verfechter des fauchisch-rechten Weges.

Krimbarts wahre Macht beruht auf seiner gefürchteten Garde, die das Sonnensymbol im Wappen trägt und ihm als Großinquisitor beim Kampf gegen allerlei "Aberglauben und Ketzerei, Dämonengezücht und Widerfauchischem" treu zur Seite steht. So haben die Dekrete und Dogmen des Groß-Inquisitors des Reiches in den vergangenen Jahren stark zugenommen, da er lange Jahre durch die Konstellation im Herzogenrat der Königin wenig Widerstand fürchten musste. Sirinhilde III. befürchtete, daß das harsche Blut seines Vaters Îwanet allzu heiß in seinen Adern brennt. Sein Hofstaat flüstert, er habe sich so verändert, seit Sirinhilde III. seinen Minnedienst und dann den Ehebund mit ihm ablehnte und sich dem wesentlich jüngeren Sgreefried zu wandte.  

Doch mit der Heirat von Alisande zu Ulmensteg und den Vorkommnissen in Stauchen hat die Königin ihr volles Vertrauen in Krimbart zurückgewonnen und ihn im Jahre 611. n. SR. während ihrer kritischen Schwangerschaft bis auf Weiteres zum Regenten und Generalbevollmächtigen ernannt.                     

                                                                                                                                                         

Freifrau Felidia zu Firsbach, Zweitältestes Mündel des Herzogs Krimbart Vierwind von Thalothien, wuchs zusammen mit ihrer Mündelschwester Kirianna bei Krimbart auf. Thalobîn ist ihr zu Hause geworden, sie kann sich nicht an ihre überraschend früh verstorbenen Eltern erinnern.

Zu ihrem 25. Geburtstag im Jahr 611. n. SR. wurde ihr das ehemalige Lehen ihrer Eltern übertragen und damit die Freifrauenschaft verliehen.

Einige Zeit war Felidia unfreiwillig mit Feirefiz von Thabronith, dem Herzog von Tobrinthien, verlobt. Die ungeliebte Verbindung in die wilde Elhambra wurde jedoch zu Beginn des Jahres 612 n. SR. abrupt durch innere Unruhen in Elhambra beendet, denen die gesamte Sippe ihres Verlobten zum Opfer fiel.

Sie steht zu ihrem "Vater" und sucht immer wieder seinen weisen Rat. Schließlich ist er der Berater und gewählte Regent der Königin und das wird man nun mal nicht, wenn man sich nicht als fähig erweist und im Sinne der Faucher und ausschließlich zum Wohle Stauchens handelt.

Sie ist eine höfische und höfliche Dame und liebt das Geschehen zu hochhöfischen Anlässen. Zugleich ist sie an dem Leben in anderen Ländern und den adeligen Sitten dort sehr interessiert. Gemeinsam mit Firelân von Wipfelsturm, welcher bis auf Weiteres von Herzog Krimbart zu ihrem Schutz abgestellt ist, bereiste sie in den letzten Monaten Stauchen und die Mittellande.

 

Firelân von Wipfelsturm, Leibwächter des Herzogs Krimbart Vierwind von Thalothien, 1. Ritter von Thalobîn

Firelân ist der mittlere der drei Söhne des verstorbenen Barons Herfried von Wipfelsturm, einem Bruder des Grafen Firswin von Eisbach. Firelans jüngerer Bruder ist Arwyn von Wipfelsturm, Ritter zu Weissenburg, sein älterer Bruder Freimuth von Wipfelsturm hat nach dem Tod des Vaters die kleine Baronie übernommen und die beiden jüngeren Brüder mit ihrem jeweiligen Erbteil ausgezahlt.

Als Herfried starb, war Firelân schon in der Knappenschaft am Hofe des Herzogs Krimbart Vierwind von Thalothien, dem er heute ein treuer Vasall ist – der treueste, wenn man den Worten der übrigen Thalobîner Recken und Reckinnen Glauben schenken darf.

Firelân ist im strengen Glauben an die zwei Faucher erzogen worden, hat sich aber gegen die Laufbahn eines Inquisitionsritters entschieden, da er im Glauben zwar Festigkeit und auch die Absolutheit des Glaubens sieht, aber in der Person Krimbart Vierwinds den eigentlichen Halt des gesamten Landes.

Im Jahre 607 n. SR. wurde ihm überraschend seitens Herzog Krimbart die Hand des ältesten Mündels Kirianna angetragen und der Ehebund nur kurze Zeit später geschlossen.

 

 

Kirianna von Wipfelsturm ist die ein Jahr ältere Mündelschwester Felidias und mit Firelân von Wipfelsturm verheiratet. Als Zofe von Krimbarts Gattin Alisande, der Herzogin von Thalothien, weilt sie am Hofe in Thalobîn, zusammen mit ihrem Kind, welches knapp 9 Monate nach der Eheschließung mit Firelan von Wipfelsturm geboren wurde.

 

 

Graf Herreweis von Lichtenfels ist ein gefeierter Turnierritter und Herr über die Baronie zu Krallsam des eifrigen Glaubensverfechter und jüngerem Bruder Merwîn. Während sich Herreweis - wie man hört eher schlecht als ehrenvoll - um seine Grafschaft bemüht, ist er als General der Lichtenfelser Garde - Paladine, die den Glauben nicht nur mit dem Schwert, sondern auch mit Reginsfars Gunst im rechten Glauben verteidigen und schützen - nur vorläufig eingesetzt. Die militärische Befehlshabe liegt derweil - zur Hüte und Verwahrung - in den Händen Regerechts zu Kanvoleis, Ritter zu Lichtenfels, bis ein rechtmäßiger Anwärter gefunden und bestimmt wird, der die große Lücke, die Ulrich, einstiger Graf und Paladin zu Lichtenfels, hinterlässt, zu schließen vermag.

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