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Das Herrscherhaus
 

 

Königin Sirinhilde III. selbst ist Herrin über die große Burgstadt Swânhilds Êre, seit Anbeginn der Herrschaft ihres Geschlechts Zentrum und Herz des Landes. Von daher ist auch jene Burgstadt beeindruckend in ihrer Vielgestaltigkeit, die von 1.800 Jahren lebendiger Geschichte zu sprechen scheint.

Mit dem ersten Stundenschlag des neuen Jahres 612 n. SR. wurde die Königin Mutter einer kleinen Prinzessin.

 

 

 

 

 

 

  

 

Sgreefried von Welfengrund, seit 592 n.SR. Gemahl von Sirinhilde III., Sohn ihres ersten Beraters und treuestem Vasallen, Graf îsenbart Graufels von Welfengrund, ist Geliebter, Berater, Ehegatte, Duellpartner, Kampfgefährte, engster Vertrauter und auch Bruder für Sirinhilde. 

Beide wissen, dass ihre enge Vertrautheit etwas Besonderes ist, was auch viele Neider auf den Plan ruft. Offensichtlich möchte man die Königin alleine für das Land leben wissen. Doch Sirinhilde und Sgreefried leben miteinander für die Menschen, die im Land leben – das unterscheidet sie von vielen Königinnen vor ihr und das gibt ihr zugleich ihre Stärke. Seite an Seite im Kampf sind die beiden unschlagbar – im wahrsten Sinne der Worte: die Faucher scheinen ihrer beider Bund ebenso gut zu heißen wie sie selbst, denn auch Sgreefried gaben sie die Drachenhaut, die bisher nur das Königsgeschlecht tragen durfte, so hört man Gerüchte: Kaum ein Schwertstreich durchschneidet die Haut der beiden, ihre Ausdauer ist ungeschlagen, ebenso ihr Kampfeseifer, der zugleich mit strategischer Übersicht im Kampf gepaart ist. Man mag meinen, dass Furwin und Reginsfar in Sirinhilde und Sgreefried als Drachengeschwister wieder nebeneinander stehen. 

 

Graf Îsenbart von Welfengrund war die rechte Hand der Königin und auch ihr Schwiegervater. Er war der oberste Marschall Stauchens und erster Berater der Königin.

Im Juni 611 n.SR. starb er den Heldentod indem er sich bei einem Attentat, das auf die schwangere Königin verübt wurde, vor sie warf und ihr damit das Leben rettete.

 

 

 

 

 

 

 

 

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