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Erzlehen Herothien

 

Königin:                    Sirinhilde III. von Stauchengrund


Grafschaften:         

Welfengrund, Feuermal, Tropolis, Graharz, Muntsalvaesche, Eisbach


Baronien:                

Aue, Traufstein, Rotburg, Welfenheim, Welfenstein, Wiesengrund, Narant, Wipfelsturm, tiefer See, Gerstenfeld, Ulmensteg, Goldener Berg, Firenze, Gutfried-Freisturm, Grauburg                 

                                                
Freiherrenschaften:    

Sonneck, Grüne Aue, Melphengrund, Wiesenthal, Keulenschwung, Frohwein, Ulmenhain, Haubbricht, Gralsend

 

Die wuchtigen Grundmauern der Königsburg ragen in den hohen, nur selten ganz blauen Himmel – Herothien: von hier aus regiert Stauchens junge Königin Sirinhilde III ihr Land.

 

Hier gleicht der temperamentvolle Wechsel von lauem und stürmischem Wind dem Temperament seiner Bewohner, die die höfische Tugend ebenso verstehen, wie sie ein wildes Gefecht lieben. Die tapfersten Recken, die ehrsamsten Ritter, aber auch die wildesten Krieger nennen Swanhilds Stammland ihre Heimat. Im nordöstlichen Rücken des zweithöchsten Gebirgszug Ulaâth durchziehen die klarsten und kältesten Flussläufe des Reiches dieses Erzlehen, das Stammland des Königsgeschlechts.

 

Herothische Lehnsverwaltung

Das Erzlehen Herothien steht unter königlich-herzöglicher Verwaltung von Sirinhilde III. auf ihrer Burg Swanhild Ehre, die 589 n.SR im jungen Alter von 17 Jahren ihre strenge Mutter, Sirinhilde II., deren einziges Kind sie war, ablöste, nachdem diese im Alter von 89 Jahren sehr plötzlich verstarb. Auch Graf Îsenbart von Welfengrund und die beiden bekannten Stauchischen Ritter, Arwyn von Wipfelsturm und Gustreff zu Sonneck, sind in jenem Lehen beheimatet.

Herothien war nach den Drachenkriegen das am wenigsten bewohnte Land, denn hier hatten die Kriege am heftigsten und vernichtensten gewütet (mit Ausnahme des durch Drachenfeuer verbrannten Freedlandes), sodass Swanhild I. durch vermehrte Adelsbetitelung in den Gründungstagen Stauchens zunächst viele Lehnsherren „schaffen“ musste, um das Land, welches nicht unbedingt von Weidegrund und Feldern strotzte (aufgrund vieler Feldkämpfe in den Drachenkriegen), wiederzubeleben. Daher hat Herothien auch heute noch eine hohe Zahl von Grafschaften im Verhältnis zu Thalothien und Thobrinthien.

 

 

 

Der Ulaâth

Östliche Grenze Stauchens, karg und felsig ist die Heimat der Zwerge – der Ulaâth, höchster Berg Stauchens.

Nicht selten will man Gold in den Flussbetten am Rand des Ringgebirges gefunden haben. Dagegen gedeihen Feld und Vieh nur an den wenigen fruchtbaren Stellen in den südlichen Gefilden der Provinz.

Die wirkliche Quelle des Reichtums aber ist der Ulaâth, denn in seinem Herzen liegt neben grossen Eisenerzvorkommen auch das seltene Fauchererz: Härter als Stahl, formbar und schmückend wie Silber, eignet es sich für kostbaren Schmuck und Waffen gleichermassen. Auch entdeckte man schon früh seine artefaktischen Eigenschaften. Ebenso finden sich vielfarbige Edelsteine, die den Tauschhandel mit der Kornkammer Stauchens, Galothien, sichern in den Ausläufern des Ulaath in den Regionen Graharz und Gutfried-Freisturm. Nur in jenen Gebieten haben die menschlichen Bewohner Stauchens Schürfrecht. Selbiges liegt im Gebiet im und um den heiligen Faucherberg Ulaath allein bei den Zwergen. Sirinhilde I. sicherte sich jedoch schon das alleinige Handelsrecht auf Fauchererz im Bündnis mit den Zwergischen Eignern.
 


Über die Lehensverhältnisse in Herothien erfahrt Ihr, wissenshungriger Reisender, in der Bibliothek mehr.

 

 

 

 

 

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Stauchen ist ein Land des Phantastische Welten e.V.