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Erzlehen Darkothien

 

Herzog:                     Armunthius Schwarzwasser
Grafschaften:             Schwarzturm, Dunkeltrüb-Schwarzfell
Baronien:                   Eiserner See
Freiherrenschaften:     Scheusam

 

Darkothien ist Armunthius Schwarzwassers Erzlehen und das kleinste Landstück im Südosten des Reiches. Eingekreist von hohen Felssplittern und Gebirgsausläufern ist eine schmale Schlucht von der Grafschaft Eisbach aus oder aber eine verschlungene Schlucht von Seiten Feuermals aus der einzige praktikable Weg aus der tobrinthischen Provinz in das darkothische Tal.
Dunkelzwerge sind hier gesehen worden, wie auch andere, fr
emdere Gestalten oft Zugang zu Armunthius' Gebiet haben sollen, so sagt man in Feuermal.

 

Die Darkothier gelten gemeinhin als verschlossen und ungastlich, wenn auch als verlässlich in Zeiten grosser Gefahr für Stauchen. So waren die Darkothischen Ritter die ersten, die sich auf Sirinhildes III. Aufruf zur Unterstützung der Inquisition am Westpass im verganenen Winter 608 n.SR. gemeldet hatten. Ihr unwirtliches und nie recht fruchtbares Tal macht die Bewohner genügsam und hart; trotzdem findet erstaunlicherweise relativ wenig Handel mit den anderen Provinzen statt.

Der Ursprung der Darkothier liegt im Nebel der Zeit verborgen: Gerüchte, die besagen, dass diese südlichsten Bewohner des Landes ursprünglich eingewandert sind und nicht dem stauchischen Blut entstammen, vertiefen die unleugbare Kluft zwischen den Vasallen Schwarzwassers und dem Rest Stauchens weiterhin. Wobei man anmerken muss, dass sich dieses Blut mehr als einmal – zumindst in Adelskreisen – mit Stauchischem Edelblut vermischt hat.

 

Darkothien ist das kleinste der Erzlehen Stauchens. Sein Herzog Armunthius Schwarzwasser übernahm seine Pflege vor gut 15 Jahren. Zunächst noch als Unterstützung seines sehr kranken Vaters Ambrosius, bis dieser seinen letzten Atemzug aushauchte.

Der Herzog hatte lange Zeit kein Interesse an den Aufgaben und Pflichten seines Vaters gezeigt, was diesen sehr betrübte, da ihm schließlich nur ein Erbe gegönnt war. Wäre doch ansonsten das Land an seine missbilligende Schwester Gräfin Hilwaldia, deren Ehegatte Morholt zu Schwarzturm und deren beide Zwillingstöchter Mechtfriedis und Friedwild gefallen.

Ansonsten birgt das karge Land des Herzogs Armunthius wenig Raum und Möglichkeiten für wirtschaftliche bzw. andere erträglichen Einträglichkeiten, sodass die Anzahl der Lehen seit über 500 Jahren sehr übersichtlich geblieben ist.

Es sei jedoch noch gesagt, dass die Darkothischen Fürsten sich stets darum bemühten, familiäre Bande auch in die anderen Erzlehen hinein zu knüpfen, sodass man sagen kann, dass es kaum eine Adelsfamilie in Stauchen gibt, die keine Darkotischen Ahnen vorweist – selbst die Königin trägt das Blut eines Schwarzwassers in ihren Adern, da ihre Urgroßmutter Friedlinde mit einem der Schwarzwassers vermählt war.

 

Mehr zu jenem Erzlehen und seinen Lehensverhältnissen findet Ihr, geneigter Gast, in der Bibliothek.

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Stauchen ist ein Land des Phantastische Welten e.V.